Außenarbeitsplätze

Außenarbeitsplätze

Für Menschen mit Behinderung ist es schwierig eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden. In Werkstätten für behinderte Menschen erfahren sie deshalb Teilhabe am Arbeitsleben. Dennoch ist eine Beschäftigung in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarkts wünschenswert.

Um die Aufnahme unserer Werkstattangehörigen in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu fördern, verfolgen wir das Konzept der Außenarbeitsplätze. Das sind Arbeitsplätze in Betrieben für Beschäftigte unserer Werkstatt. Dort können sie erste Erfahrungen sammeln. Sie beteiligen sich an den täglich anfallenden Aufgaben und erleben den Arbeitsalltag eines Betriebs.

Hierduch kann der erste Schritt für ein reguläres Arbeitsverhältnis getan werden. Im Betrieb haben sie einen ständigen Ansprechpartner, ebenso werden sie weiterhin von unserem Fachdienst betreut. Währenddessen bleiben sie rechtlich weiterhin Angehörige der Werkstatt. Ebenso sind sie im Betrieb bei allen üblichen Versicherungen (Haft- und Unfallversicherung) sowie der Berufsgenossenschaft angemeldet. Im Normalfall erhalten sie im Betrieb auch weiterhin den üblichen Lohn.

Die Dauer der Beschäftigung auf einem Außenarbeitsplatz variiert je nach individuellem Einzelfall. Üblicherweise wird mit einem mehrwöchigen Praktikum begonnen, welches um mehrere Monate verlängert werden kann. Im Idealfall steht am Ende die unbefristete Übernahme in ein sozialversicherungspflichtes Beschäftigungsverhältnis. Die Rückkehr in die WfbM ist immer und jederzeit möglich, auch wenn ein Beschäftigter bereits als Angestellter des Betriebes sozialversicherungspflichtig und unbefristet angestellt ist.

Kontakt

Maßnahmenkoordination
Simon Lenk
Auhof 5
91161 Hilpoltstein

Tel. 09174 - 99 - 370
Fax 09174 - 99 - 261

E-Mail werkstaetten(at)rummelsberger.net


Informationen zu den Außenarbeitsplätzen in einfacher Sprache

Weil das Wort
"Werkstatt für behinderte Menschen"
so lang ist,
verwenden wir im Text die Abkürzung "WfbM"

Für Menschen mit Behinderung ist es schwierig,
eine Stelle auf dem allgemeinen - Arbeits - Markt zu finden.
Allgemeiner Arbeits - Markt heißt,
in einem ganz normalen Betrieb 
und nicht in einer WfbM.

Ein Mensch mit Behinderung
kann deshalb
 in einer WfbM arbeiten.
Trotzdem wäre es natürlich viel besser,
eine Stelle auf dem allgemeinen Arbeits - Markt zu finden.

Um Menschen mit Behinderung zu ermöglichen,
so eine Stelle zu finden,
bieten wir die sogenannte
"Teilhabe am Arbeits - Leben" in unserer WfbM an.

Das bedeutet, dass wir in unserer Werkstatt die sogenannten
Außen - Arbeits - Plätze anbieten,
in ganz normalen Betrieben,
für Beschäftigte unserer WfbM.

So kann ein Beschäftigter erleben,
wie der Arbeits - Alltag in einem Betrieb aussieht.

Er arbeitet ganz normal jeden Tag in dem Betrieb mit.
Der Beschäftigte kann so
viele wichtige Erfahrungen machen.

Wenn man auf einem Außen - Arbeits -Platz arbeitet,
ist man bei allen wichtigen Versicherungen angemeldet.
Und normalerweise wird auch der normale
WfbM - Lohn ausbezahlt.

Wie lange man auf so einem
Außen - Arbeits - Platz arbeitet,
hängt von einem selber ab.
Meistens fängt man mit einem Praktikum in einem Betrieb an.
Dieses Praktikum kann mehrere Wochen dauern.
Wenn das Praktikum gut verläuft,
kann man es auch einige Monate lang machen.

Wichtig ist,
dass es für den Betrieb  UND  den Beschäftigen
gut verlaufen muss.
Wenn es dem Beschäftigten nicht gefällt
kann er wieder in die WfbM zurückkommen.

Wenn ein Praktikum nicht gut gewesen ist,
ist es auch möglich,
noch ein anderes Praktikum zu machen.

Wenn das Praktikum dann zuende ist,
kann es auch sein,
dass der Beschäftigte in dem Betrieb bleiben kann.

Er wird dann als Angestellter übernommen
und darf in dem Betrieb mitarbeiten.

Wenn es dem Beschäftigten in dem Betrieb nicht gefällt,
ist es möglich,
wieder in die WfbM zurück - zukehren.
Das ist kein Problem.

Wenn der Betrieb den Beschäftigten nicht übernehmen will,
kommt der Beschäftigte auch wieder in die WfbM zurück.

Bei Fragen zu den Außen - Arbeits - Plätzen
kann man sich auch an den Fachdienst der WfbM wenden.